Scala #66 – FINN

Akustisch in das neue Jahr

Zum zweiten Mal war FINN bei uns zu Gast. Mit seinem ersten Album „Wie weit“ war er 2017 mit seiner Band hier. Diesmal kam er mit seinem aktuellen Album „Was bleibt“ und spielte solo und rein akustisch auf unserer Westbühne. 

Das neue Album erzählt viele Geschichten von Trennungen, Verletzungen und vergangenen Träumen. Das sind eine Menge an traurigen Themen. Musikalisch hat FINN das mit Band eingespielte Album in sehr sparsame Arrangements für seine Konzerte übersetzt. Filigranes Gitarrenspiel und ab und zu anschwellende Gefühlsausbrüche zogen das Publikum in ein intensives Konzerterlebnis, bei dem der Applaus dann auch erst nach dem Verklingen des letzten Tons einsetzte.

Zwischen den Liedern erzählte FINN manche Geschichten dazu und die hellten die Stimmung wieder auf. Kurzzeitig saßen sogar 23 Therapeuten vor FINN und hatten trotz (oder wegen) der teils sehr nahe gehenden Texte viel Spaß. Und am Ende wurden wir mit einer Wunschzugabe von Stoppoks „Aus dem Beton“ fröhlich entlassen in eine Nacht voller Gespräche über extrem lange Läufe, FINNs musikalische Familie und die alle beschäftigende Frage, ob wir in der DDR früher Steuern zahlen mussten.

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